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Über uns

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Wissenswertes über InnovaSoft

Wo kommen wir her?

Im Jahr 1990 war ich, Jens Warkentin, - heute Inhaber von InnovaSoft - Angestellter bei einem kleinen mecklenburgischen Kommunikationstechnik-Dienstleister. Im Zuge einer EDV Installation in einem diakonischen Pflegeheim stellte mir die damalige Heimleiterin ihre auf Excel 2.2 und Windows 2.11 basierende Pflegekostenabrechnung vor, deren Bearbeitung monatlich 2-3 Arbeitstage in Anspruch nahm. Voller Überzeugung, dass das auch besser geht, lies ich mir die abrechnungsrelevanten Details geben und entwickelte eine, damals noch auf DOS basierende, Pflegekostenabrechnungssoftware für diese Einrichtung.

Lizenzpreis 79,00 DM - Das entsprach meinem Einkaufspreis für einen brauchbaren Basic Compiler ...

Mit meiner Abrechnungssoftware war die Pflegekostenabrechnung in 2-3 Stunden erledigt - eine monatliche Entlastung von immerhin 12 Arbeitsstunden.

Erste klare Erkenntnis aus dem Projekt: Man muss Anwendern nur gut zuhören, deren Arbeitsabläufe analysieren und selbst über Optimierungen nachdenken, um einen "lukrativen Auftrag" an Land zu ziehen.

Die zweite und wichtigere Erkenntnis war, dass Anwender durch die Entwicklung von individueller und lösungsorientierter Software stark entlastet werden können und Prozessabläufe effektiver und genauer von statten gehen.

In die Welt der Windows-Programmierung wurde ich 1997 "hineingezogen". Ein Betonwerk hatte die Herausforderung, dass die Projektberater das exakte Betonvolumen individueller Fertigteile erst schwarz auf weiß bekommen konnten, nachdem die technischen Zeichner das entsprechende Bauelement in ihren CAD Systemen gezeichnet hatten. Zur genauen Kalkulation war also immer eine projektgebundene technische Zeichnung notwendig. Hat deren Kunde das Angebot des Beraters nach der Kalkulation dankend abgelehnt, war die Arbeitszeit der Zeichner vergeudet.

Mein erstes Windows Projekt - damals mit Borland Delphi 3 entwickelt - war eine Massenermittlung für Betonfertigteile, die mit grafischer Unterstützung, wenigen Angaben und ohne Mathematikstudium das Betonvolumen für Decken, Drempel, Balkone, Treppen, Stürzen ...usw. kinderleicht ermitteln konnte.

Später folgten dann einige Erweiterung dieser Software mit Import-/Exportfunktionen und einer direkten Datenübergabe in die Auftragstabellen der Oracle-basierten Faktura-Software des Betonwerks. -Unsere erste Schnittstelle-.

Erkenntnisse aus diesem Projekt:

  • mit individuell entwickelter Software kann man Unternehmensabläufe wirklich effektiver gestalten
  • mit passendend programmierten Schnittstellen kann man viele manuelle Eingaben, damit verbundene Eingabefehler und Zeit sparen
  • Windows Programmierung macht Spaß und bietet viele neue Möglichkeiten

Lang lang ist's her. Wo stehen wir heute?

Heute sind wir ein starkes Team aus einigen festen und einigen "dynamisch georderten" freiberuflichen Entwicklern, die nebenberuflich Gemeinschaftsprojekte unter dem Label "InnovaSoft" programmieren. Wir arbeiten seit vielen Jahren produktiv und erfolgreich zusammen, auditieren unsere Quellcodes gegenseitig und sorgen damit für eine hohe Produktqualität und einen starken Know-how Transfer innerhalb des Teams.

Wir können auf eine Vielzahl erfolgreich umgesetzter InnovaSoft Projekte zurückblicken, von denen einige Individualentwicklungen zu starken Produkten herangewachsen sind.

Trotz - oder gerade wegen - unserer "flexiblen Struktur" haben wir viele interessante Aufträge und liefern gute Ergebnisse. Unsere Lösungen werden primär in mittelständischen Unternehmen eingesetzt. Einige Kleinunternehmen und (immerhin schon) zwei große Konzerne benutzen ebenfalls Produkte, die durch uns entwickelt wurden. Wir haben einen sehr festen Kundenstamm und kaum "Einmalkunden".

Unsere Kunden haben immer direkten Kontakt zu unseren Entwicklern, oder anders ausgedrückt, ... wir haben keinen Vertrieb. Das hat Vor- und Nachteile. Unsere Kunden empfinden die direkte Kommunikation mit ihren Projektentwicklern überwiegend als unkompliziert und angenehm. Unsere Lösungen verkaufen sich durch Empfehlungen, "Mundpropaganda" und Teststellungen, sowie durch Neukunden, die zufällig unsere Internetseite entdeckt haben und deren Interesse wir wecken konnten.

Auch in auftragsschwachen Zeiten sind wir durch unsere Hauptberufe krisenfest aufgestellt. Wir haben nicht den Druck größerer Softwarehäuser, dass wir auch in schwachen Zeiten mit aller Macht verkaufen müssen, um wertvolle Kollegen und deren Know-how in der Firma halten zu können. In den vergangenen Jahren hatten wir jedoch eine konstant gute Auftragssituation mit gelegentlichen Peaks in beide Richtungen.

Alles in allem eine komfortable Situation.

Was planen wir für die Zukunft und wohin führt unsere Reise?

Wir haben Anfang 2012 damit begonnen, wesentlich hochwertigere Entwicklungswerkzeuge und 3rd Party Komponenten zu kaufen, die fester Bestandteil unserer Entwicklungsumgebung geworden sind. Wir schließen deutlich mehr Wartungsverträge mit Komponentenherstellern und Technologiepartnern ab und investieren insgesamt wesentlich mehr Geld in unsere Entwicklungs- und Testumgebungen. Damit erreichen wir deutlich höhere Qualitätslevel in den Bereichen Sicherheit, Funktionalität und Useability.

Damit wir unsere Stundenverrechnungssätze, trotz der deutlich höheren Investitionen, auf einem konstant niedrigen Niveau halten können, migrieren wir derzeit einige unserer Individualprogrammierungen in reguläre Produkte. Mit den neuen Produkten möchten wir zukünftig eine stärkere Vermarktung von "weitgehend vorgefertigten" Lösungen erzielen, die nur noch geringfügig an Kundenbesonderheiten angepasst werden müssen. Vertriebliche Unterstützung ist dafür erst einmal nicht geplant.

Weiterhin möchten wir in den kommenden Jahren verstärkt in die Anwendungsentwicklung für mobile Geräte einsteigen (iOS, Android, Windows Phone) und Applikationen parallel für Windows und MAC OSX bereitstellen. Unsere modernen Entwicklungsumgebungen geben dies her. Durch unser Know-how in den Bereichen Webservices, Schnittstellen und Multi Tier Applikationen passen plattformübergreifende Mobility-Clients gut in unser Portfolio.

In 2015 werden wir die ersten "as a Service" Produkte etablieren. Den Anfang macht hier unser HLR basierter Mobilfunkrufnummern Check, den wir zum Einen in unsere Powerdialer integrieren und zum Anderen als gehostete Lösung für Sie bereitstellen.

Zukunft ist spannend ...